Wilke schweigt zu Produktrückruf – Kunden fühlen sich im Stich gelassen

Wilke schweigt zu Produktrückruf – Kunden fühlen sich im Stich gelassen

Die Produktion der hessischen Firma „Wilke Wurstwaren“ wurde aufgrund eines Lebensmittelskandals bis auf Weiteres eingestellt. Zwei Menschen sollen durch den Verzehr von Wilke-Produkten verstorben sein, da diese von Listerien befallen waren. Woher die Bakterien kommen und welche Produkte genau betroffen sind, ist bisher unklar.

Bereits 40 weitere Krankheitsfälle sollen laut "BILD" inzwischen untersucht werden. Kunden fühlen sich von Wilke im Stich gelassen: So schweige die Firma zu ihren Produktrückrufen – auch auf der Facebook-Seite des Wurstwarenherstellers gäbe es keine Informationen dazu, welche Produkte genau betroffen sein könnten.

Keine Klarheit: Produkte an Theken ungekennzeichnet

Viele Produkte der Firma werden auch unverpackt an Wurst-Thecken oder in Metzgereien verkauft. Das Problem: In solchen Fällen sind die Lebensmittel nicht als Produkte von Wilke gekennzeichnet. Das sorgt für Unklarheit. Zwar habe Wilke den Produktrückruf veröffentlichen lassen und darauf hingewiesen, dass Verbraucher betroffene Produkte anhand der Kennzeichnung "DE EV 203 EG" erkennen könnten.

Bei Waren, die an Theken gekauft wurden, fällt diese jedoch weg, sodass Kunden weiter im Dunkeln tappen müssen. Lediglich Mitarbeiter könnten eventuell Hinweise darauf geben, ob es sich bei den gekauften Produkten um solche von Wilke handelt.

Organisation will Sachverhalt weiter prüfen

Die Organisation "Foodwatch" will den Fall nun selbst prüfen, um zu klären, ob sowohl Firma als auch Behörden die entsprechenden Schritte eingeleitet haben, um den Sachverhalt aufzuklären. Auf Twitter rief das Portal erkrankte Kunden im Zuge dessen dazu auf, sich per Direktnachricht zu melden:

Bereits im Vorfeld berichtete FOCUS Online über den Lebensmittelskandal rund um Wilke Wurstwaren. Nun bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiter entwickelt.

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