Nüßlein: „Man sieht deutlich, was der Online- mit dem Einzelhandel macht“

Nüßlein: „Man sieht deutlich, was der Online- mit dem Einzelhandel macht“

Das Apotheken-Stärkungsgesetz soll Mitte Oktober erstmals im Bundestag beraten werden, vorher steht in dieser Woche der erste Durchgang im Bundesrat an. Noch bevor die Apothekenreform im Bundestag inhaltlich bewertet wird, spielte sie aber schon am vergangenen Freitag im Bundestagsplenum eine Rolle. Bei der Besprechung des Haushalts des Bundesgesundheitsministeriums verteidigten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und sein CSU-Kollege Dr. Georg Nüßlein die Reform.

Die vergangene Woche war im Bundestag zur Besprechung des Bundeshaushalts reserviert. Dazu stellten die einzelnen Minister jeweils kurz vor, an welchen Gesetzes- und Verordnungsprojekten sie arbeiten und was sie in dieser Legislaturperiode bereits erreicht haben. Als eines der letzten Ministerien war am Freitag das Bundesgesundheitsministerium (BMG) an der Reihe. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) blickte zurück auf seine ersten 18 Monate als Minister und erwähnte dabei nochmals einige der Gesetze aus seinem Haus, die der Bundestag bereits verabschiedet hat. „Um konkrete Probleme zu lösen, haben wir in den letzten Monaten viel angepackt: Wir haben 18 Gesetze in 18 Monaten auf den Weg gebracht, deren Grundlage immer eine gute Analyse der Probleme ist, die immer auf einer breit geführten Debatte fußen, einer Debatte, bei der es natürlich auch darum geht, miteinander zu ringen, auch mit Gegenargumenten umzugehen, um dann zu guten Lösungen zu finden“, sagte der Minister.

Mehr zum Thema

Bundesrat, Bundestag

Das ist der Zeitplan für die Apothekenreform

In diesem Herbst habe man viel vor, kündigte der Minister an und nannte an erster Stelle Berufsgesetze, die „seit 40 oder 50 Jahren“ nicht überarbeitet wurden, darunter auch der PTA-Beruf. Spahn warb zudem für das Digitale Versorgung Gesetz (DVG), mit dem erstmals Handy-Apps von den Krankenkassen erstattet werden sollen. „Dafür muss natürlich auch sichergestellt sein, dass damit Qualität verbunden ist. Dafür schlagen wir ein entsprechendes Verfahren vor. Die App muss einen Unterschied für die Patienten im Alltag machen“, so der Minister.

Und so kam Spahn auch zur geplanten zweigliedrigen Apothekenreform. Neben der Sammelverordnung zur Änderung der Arzneimittelpreis- und der Apothekenbetriebsordnung – die im Bundestag schon bald beschlossen werden könnte –, gehört zu dieser Reform auch das Apotheken-Stärkungsgesetz. Laut vorläufigem Zeitplan soll die Reform entweder am 17. oder am 18. Oktober erstmals im Bundestagsplenum diskutiert werden, damit sie noch vor Weihnachten beschlossen werden könnte. Spahn dazu:

Quelle: Den ganzen Artikel lesen