7-Tage-Inzidenz in Deutschland erneut gestiegen – Zwei Corona-Teststellen in Berlin nach Razzia dicht

7-Tage-Inzidenz in Deutschland erneut gestiegen – Zwei Corona-Teststellen in Berlin nach Razzia dicht

Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie: In Deutschland zeichnet sich eine Entspannung der Corona-Lage ab. Die bundesweite Inzidenz in Deutschland liegt nun bei 35,2. In Berlin darf möglicherweise schon bald wieder die Innengastronomie öffnen. Alle aktuellen News zur Corona-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.

News zu Corona in Deutschland vom 2. Juni

Corona-News im Überblick:

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Umfrage: Viele Deutsche wollen auch nach Pandemie Maske tragen

06.19 Uhr: Auch nach der Corona-Pandemie will fast die Hälfte der Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge weiter Maske zum Schutz vor Krankheiten tragen. Laut einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der «Augsburger Allgemeinen» (Mittwoch) sprachen sich 44,7 Prozent der Befragten dafür aus. 41,9 Prozent der Befragten wollen dagegen auf das Stück Stoff vor Mund und Nase dauerhaft verzichten. Der Rest ist unentschieden.  

Durch die Corona-Maßnahmen wie Maske tragen, Abstand halten und häufiges Hände waschen sank auch die Fallzahl anderer Infektionskrankheiten deutlich. Ein Rückgang war vor allem bei den Infektionskrankheiten zu beobachten, die wie das Coronavirus per Tröpfchen übertragen werden. Im vergangenen Jahr gab es den Angaben zufolge etwa nur noch rund ein Drittel der Norovirus-Fälle von 2019. Die Grippesaison 20/21 fiel nahezu komplett aus. Bereits im Frühjahr 2020 hatte die Grippesaison ein verfrühtes Ende gefunden. Auch das wurde bereits auf die Corona-Maßnahmen zurückgeführt.

Ob der Frage nach dem Tragen der Maske auch nach der Pandemie zugestimmt wird, scheint auch davon abzuhängen, welcher Partei die Befragten nahestehen. Anhänger von AfD und FDP wollen demnach nach Corona größtenteils auf die Masken verzichten. Acht von zehn AfD-Wählern und rund zwei Drittel der FDP-Wähler sagten das. SPD- und Grüne-Wähler sehen das anders: Jeweils eine knappe Mehrheit will wieder zum Stück Stoff greifen, wenn beispielsweise die Grippesaison ansteht.  

Auch das Alter spielt eine Rolle dabei, ob Menschen nach der Pandemie weiter Maske tragen wollen. 54,1 Prozent der Menschen über 65 sprachen sich laut der Civey-Umfrage dafür aus. Bei den 18- bis 29-Jährigen hingegen sprach sich eine Mehrheit (50,5 Prozent) dagegen aus, die Maske auch künftig im Alltag zu nutzen.

Und auch unter den Geschlechtern gibt es Unterschiede: Während 41,2 Prozent der Männer der Maske auch nach der Pandemie positiv gegenüber stehen, sind es bei den Frauen 48,2 Prozent. Dagegen lehnen 46,7 Prozent der Männer die Maske nach der Pandemie ab – und nur 37,3 Prozent der Frauen. Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Zwei Corona-Teststellen in Berlin-Neukölln nach Kontrollen geschlossen

06.07 Uhr: Nach einer Überprüfung mehrerer Corona-Teststellen in Neukölln sind laut Berliner Gesundheitsverwaltung zwei der Einrichtungen geschlossen worden. Hintergrund für den Schritt seien unsachgemäße Testungen gewesen, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage. Die Kontrollen seien am Dienstag gemeinsam mit dem Bezirk, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, der Polizei und dem Zoll durchgeführt worden. Vorausgegangen seien Hinweise auf Ungereimtheiten beim Testablauf. Wie die Zeitungen "B.Z." und "Bild" berichten, befanden sich die geschlossenen Teststellen in einer Bar und in einer Fahrschule.

RKI-Zahlen: Bundesweite 7-Tage-Inzidenz steigt leicht auf 36,8

Mittwoch, 2. Juni, 6.00 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Robert Koch-Institut (RKI) den zweiten Tag in Folge gestiegen. Der Wert lag Angaben von Mittwochmorgen zufolge bei 36,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche (Vortag: 35,2; Vorwoche: 46,8). Über das offenbar gestoppte Absinken der Inzidenz hatte RKI-Chef Lothar Wieler am Dienstag gesagt, Modellierungen ließen einen leichten vorübergehenden Anstieg erwarten. Das RKI bringe dies mit Öffnungsschritten in Zusammenhang, die die Chancen des Virus erhöhten. Mit einem erneuten exponentiellen Wachstum der Fallzahlen werde bei vorsichtigen Öffnungen allerdings zunächst nicht gerechnet, so Wieler.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 4917 Corona-Neuinfektionen, wie aus RKI-Angaben hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.35 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert kurz nach dem verlängerten Pfingst-Wochenende bei 2626 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 179 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 270 Tote gewesen. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 3.687.828 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 3.509.600 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 88.774 angegeben.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 0,77 (Vortag: 0,76). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 77 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Im Corona-Einsatz: Soldat in Berliner Senatsverwaltung angegriffen

22.30 Uhr: Ein unbekannter Angreifer soll im Gebäude der Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin-Kreuzberg einen dort tätigen Bundeswehrsoldaten angriffen haben. Der Soldat soll offenbar von hinten zu Boden gestoßen und dabei augenscheinlich leicht verletzt worden sein, sagte der Sprecher der Berliner Polizei, Thilo Cablitz, am Dienstagabend. Die Vernehmung des Soldaten sei im Gange. Zu möglichen Hintergründen war zunächst nichts bekannt. dpa Ein schwer bewaffneter Polizist steht vor einer Absperrung in der Oranienstraße. In dem Gebäude soll ein unbekannter Angreifer einen Bundeswehrsoldaten angegriffen haben.

Der Vorfall habe sich am späten Dienstagnachmittag ereignet, sagte Cablitz. Die Polizei war demnach auch am Abend noch in dem mehrstöckigen Gebäude in der Oranienstraße im Einsatz und beging die Räume. Es ging um eine Überprüfung, ob sich der Angreifer noch im Haus aufhalte, wie Cablitz sagte. Später hieß es, es werde mittlerweile angenommen, dass sich der Gesuchte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr im Gebäude befinde. Zur weiteren Dauer des Einsatzes konnte der Sprecher zunächst keine Angaben machen. Zuerst hatte die «Bild»-Zeitung (Online) über den Vorfall berichtet.

Der angegriffene Soldat gehört nach Angaben der Gesundheitsverwaltung zu Bundeswehr-Kräften, die wegen der Corona-Pandemie in der Behörde im Einsatz sind. Sie arbeiteten im Krisenstab mit und seien zum Beispiel mit Aufgaben wie dem Management der Einladungen für Impftermine befasst, sagte Sprecher Moritz Quiske. Mitarbeiter, die sich am Abend noch in der Behörde befanden, würden einzeln von der Polizei aus dem Haus geleitet.

Die Behörde war am Dienstagabend noch weiträumig abgesperrt. Aus der Ferne waren viele Polizisten vor dem Gebäude zu sehen. Die Buslinie M29 wurde nach BVG-Angaben bei Twitter zwischen den Haltestellen Anhalter Bahnhof und Adalbertstraße/Oranienstraße umgeleitet.

Modellprojekt "Pangea": Bei Festival nahe Rostock sind bis zu 15.000 Zuschauer erlaubt

22.01 Uhr: Das "About you Pangea"-Festival in Ribnitz-Damgarten bei Rostock darf mit bis zu 15.000 Besuchern im August stattfinden – also Corona-Pilotprojekt. Nach Angaben der Veranstalter ist es die erste Großveranstaltung deutschlandweit, die eine offizielle Genehmigung erhalten habe. Andere Festivals waren für 2021 abgesagt worden – am Dienstag etwa das Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken.

"About you Pangea" vom 19. bis 22. August wird empirisch begleitet – vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) und dem Wirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern. Es soll untersucht werden, wie auch zu Pandemiezeiten Großveranstaltungen möglich sein können – mit einem umfangreichem Hygiene- und Sicherheitskonzept. Es gilt eine Testpflicht für nicht komplett Geimpfte. Maskenpflicht besteht nur am Einlass, in Test-Stationen und in geschlossenen Räumen. Getanzt werden darf auch ohne Abstand.

Das Festival bietet Musik, Sport und Kultur. Musikalisch bewegte sich das Programm im vergangenen Jahr hauptsächlich in den Bereichen Elektro, Hip-Hop und Indie. 14 000 Besucher waren zuletzt 2019 gekommen.

Auf der Seite des Festivals heißt es: "Wir alle wollen feiern, tanzen, gemeinsam wieder die Lebenslust in Freiheit spüren, ganz unbefangen und unbeschwert. Das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig die Kultur und Veranstaltungen für uns alle sind. Wir als Veranstalter hoffen, einen Schritt weiter zu gehen und zu beweisen, dass es Konzepte gibt, die Kultur wieder möglich machen."

Drosten-Studie belegt: Superspreader haben häufig keine Symptome

19.25 Uhr: Ein Forscherteam um Top-Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité hat in einer Studie herausgefunden, dass Corona-Superspreader häufig keine oder nur milde Symptome haben. Die Ergebnisse erschienen im Magazin "Science".

Um das zu belegen, führte das Team in Testzentren in Berlin und Umgebung in einem Zeitraum von rund sechs Wochen mehr als 415.000 PCR-Tests durch. Sechs Prozent, mehr als 25.000 Menschen, waren positiv. Bei ihnen untersuchten die Wissenschaftler, wie hoch die Viruslast, also die Anzahl der Virenpartikel im Rachen, war. Michael Kappeler/dpa Pool/dpa Christian Drosten, Direktor des Instituts für Virologie, Charité Berlin, sieht sich durch seine nun veröffentlichte Studie in seinen Einschätzungen zur Ansteckungsfähigkeit von Kindern bestätigt.

Die Ergebnisse waren verblüffend: Am höchsten war die Viruslast ein bis drei Tage vor dem Auftreten der ersten Symptome. Bei vielen traten sogar gar keine Symptome auf. Etwa acht Prozent der positiv Getesteten wiesen sogar eine besonders hohe Viruslast auf, sind also potenzielle Superspreader.

Spannend ist auch, dass der Anteil dieser Personen unter den Infizierten mit keinen bis wenigen Symptomen sogar bei 36 Prozent liegt, also mehr als ein Drittel als Superspreader gilt. Der Anteil liegt also mehr als viermal so hoch wie bei den positiv Getesteten allgemein.

Besonders problematisch daran: Die Menschen mit potenziell hoher Viruslast, die in der Studie durchschnittlich 37,6 Jahre alt waren, lassen sich aufgrund der fehlenden oder milden Symptome seltener testen. Somit können sie unbewusst zu Superspreadern werden.

Hamburg öffnet Innengastronomie und spricht Alkoholverbot auf der Schanze aus

14.40 Uhr: Hamburg lockert weitere Corona-Auflagen. Angesichts sinkender Infektionszahlen darf in der Hansestadt vom Wochenende an die Innengastronomie öffnen. Im beliebten Schanzenviertel und Teilen von St. Pauli wird aber zugleich ein Alkoholverbot eingeführt. Das hat Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag angekündigt. Besucher bräuchten dann in Restaurants einen negativen Test, ab 23.00 Uhr gelte eine Sperrstunde. Der Außenbereich kann länger öffnen. Außengastronomie war in Hamburg bereits zuvor möglich.

Nach den massenhaften Verstößen gegen die Corona-Regeln am vergangenen Wochenende soll im Schanzenviertel und Teilen von St. Pauli aber ein Alkoholverbot gelten. Ab Freitag werde der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol ab 23.00 Uhr verboten. In der Zeit von 20.00 bis 6.00 Uhr dürften die Menschen in diesen Gebieten keinen Alkohol dabei haben.

Am vergangenen Wochenende war das Schulterblatt im Schanzenviertel zweimal geräumt wurden, weil sich dort Tausende Menschen versammelt hatten, alkoholisiert und aggressiv waren und Polizisten mit Flaschen beworfen hätten. Es wurden laut Senat 700 Bußgeldverfahren eingeleitet, 25 Betriebe wurden geschlossen.

Meck-Pomm erlaubt größere Familienfeiern in Gaststätten

13.48 Uhr: In Mecklenburg-Vorpommern sind von Donnerstag an wieder größere Familienfeiern möglich. So können zu Geburtstagen oder Hochzeiten in Gaststätten bis zu 30 Personen zusammenkommen, teilte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Schwerin mit. Zunächst sollte das erst ab 11. Juni wieder möglich sein. Aufgrund der geringen Infektionszahlen habe dieser Termin nun aber vorgezogen werden können. Für Feiern in privaten Räumen gelte diese Änderung allerdings noch nicht.

Kölner Kitas: 87 Corona-Infektionen durch Lolli-Methode entdeckt

13.46 Uhr: In Kölner Kitas sind seit Beginn eines Pilotprojekts vor elf Wochen 87 Corona-Infektionen mit Hilfe der sogenannten Lolli-Methode entdeckt worden. Bei 67 Fällen handelte es sich um Kinder, bei den anderen 20 um Personal, wie die Stadt Köln und die Uniklinik Köln am Dienstag gemeinsam mitteilten. Insgesamt habe es in dem Zeitraum mehr als 30.000 sogenannte Pooltestungen gegeben. Dabei werden die Proben aller Kinder einer Gruppe gemeinsam untersucht. Nur im Falle eines positiven Ergebnisses müssen die Kinder einen weiteren Einzel-Test machen. Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild Kinderhände und ein Regenbogen sind an einer Kita zu sehen.

Die Lolli-Methode sei ein überzeugendes, einfaches und kindgerechtes Verfahren, sagte der Kölner Schuldezernent. Das Projekt der Uniklinik zeige, dass Kitas und Tagespflegen auf keinen Fall Orte mit erhöhtem Infektionsgeschehen seien. Köln sieht sich mit der Test-Methode in einer Vorreiterrolle. Die Uniklinik Köln hatte das Pilotprojekt Mitte März an 32 Kitas begonnen. Seit Mitte April wurde es auf fast alle Kitas in der Stadt ausgeweitet. Mittlerweile wurden die Tests in ganz Nordrhein-Westfalen an allen Grund- und Förderschulen eingeführt.

Wissenschaftler warnen Boris Johnson vor weiteren Lockerungen

12.58 Uhr: Mehrere Wissenschaftler haben die britische Regierung davor gewarnt, die Corona-Beschränkungen zu früh aufzuheben. Das geplante Ende aller Maßnahmen in England am 21. Juni sei "ein bisschen früh", sagte der britische Mikrobiologe Ravi Gupta am Dienstag dem Sender "Sky News" mit Blick auf die Ausbreitung der zunächst in Indien entdeckten Delta-Variante des Coronavirus. "Ich denke, wir brauchen mindestens ein paar Wochen – wahrscheinlich einen Monat, bis die Schulen schließen, so dass das Risiko der Übertragung in Schulen sinkt", sagte Gupta. AFP/wochit.com Wollte sich Boris Johnson absichtlich mit Corona infizieren?

"Ich fürchte, es wäre eine schlechte Entscheidung, daran festzuhalten", sagte auch Adam Finn aus der britischen Impfkommission dem Sender LBC. Der britische Medizinerverband warnte zudem bei "Sky News", das Gesundheitssystem könne bei stark steigenden Fallzahlen zu einer Zeit überlastet werden, in der es versuche, den Rückstau verschobener Behandlungen und Operationen abzuarbeiten.

Die Inzidenz liegt in Großbritannien mit knapp 29 noch immer recht niedrig. Allerdings hat die Zahl der Fälle der wohl sehr ansteckenden Variante B.1.617.2 in den vergangenen Wochen rapide zugenommen, sie macht mittlerweile rund drei Viertel der nachgewiesenen Fälle aus. Wissenschaftler fürchten, dass trotz der weit fortgeschrittenen Impfkampagne eine schwere dritte Welle drohen könnte.

In Berlin dürfen Restaurants ab Freitag wohl auch wieder innen öffnen

12.45 Uhr: Restaurants in Berlin dürfen voraussichtlich von Freitag an wieder ihre Innenräume für Gäste öffnen. Das kündigte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Dienstag nach einer Senatssitzung an. Dabei gelte eine Testpflicht. Draußen entfalle die Testpflicht jedoch, ebenso im Einzelhandel. Annette Riedl/dpa Viele Gäste sitzen zur Mittagszeit in Restaurants und Cafés im Weinbergsweg.

"Das sind große Schritte, die wir hier gehen", sagte Pop. "Wir hoffen, das die Vorsicht weiter bleibt." Der Senat beschloss demnach auch, Veranstaltungen im Freien mit bis zu 500 Teilnehmern im Freien zuzulassen. Drinnen sollen es 100 sein. Bei technischer Belüftung der Räume sollen auch 500 möglich sein.

Festival in Wacken erneut abgesagt

12.43 Uhr: Das Heavy-Metal-Festival im schleswig-holsteinischen Wacken ist erneut abgesagt. Die für Ende Juli geplante Veranstaltung könne aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden, teilten die Veranstalter am Dienstag mit.

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