Als erstes Bundesland: Saarland startet breit angelegte Covid-19-Antikörperstudie

Als erstes Bundesland: Saarland startet breit angelegte Covid-19-Antikörperstudie

Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt und Deutschland in Atem: Mehr als drei Millionen Menschen haben sich bereits mit dem neuartigen Virus-Erreger Sars-CoV-2 infiziert – 165.992 davon in Deutschland.

Das Blut von rund 2300 Saarländern wird in den nächsten Wochen auf Antikörper gegen das Coronavirus untersucht. Das Saarland sei damit das erste Bundesland, das repräsentativ für das gesamte Land eine entsprechende Studie auf den Weg bringe, teilte die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) am Mittwoch in Saarbrücken mit. Die Untersuchung auf Antikörper solle Erkenntnisse über die tatsächliche Verbreitung des Virus und die Immunität im Land bringen.

Die Studie sei wichtig, um Klarheit über das Ausbruchsgeschehen zu gewinnen, sagte Bachmann. Im Saarland seien 45.000 Abstriche untersucht worden, nur bei 2600 Menschen sei eine Infektion nachgewiesen worden. Mit dem Antikörper-Bluttest wolle man feststellen, wie hoch die Dunkelziffer lag. Erste Ergebnisse werden bis zum Sommer erwartet. dpa Das Saarland startet als erstes Bundesland eine breit angelegte Antikörperstudie.

Zunächst sollten 2300 Saarländer für die repräsentative Stichprobe ausgewählt und zu einem Bluttest und gegebenenfalls einem Rachenabstrich ins Uniklinikum Homburg eingeladen werden. Auch Vorerkrankungen werden erfasst. Die Studie werde «über einen längeren Zeitraum hinweg» durchgeführt. Sie könne Erkenntnisse liefern, von denen ganz Deutschland profitiere. Bachmann: "Die Studie kann uns helfen, die Krankheit und ihre Übertragung besser zu verstehen."

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