Gesundheitsministerium geht an die SPD – Personalie noch offen

Gesundheitsministerium geht an die SPD – Personalie noch offen

Das Bundesgesundheitsministerium bekommt einen neuen Anstrich – welchen, darüber wurde in den vergangenen Tagen rege spekuliert. Jetzt ist klar: Das Ressort geht an die SPD, das bestätigte der wohl künftige Bundeskanzler Olaf Scholz heute bei der Präsentation des Ampel-Koalitionsvertrags. Über die personelle Besetzung ist demnach aber noch nicht entschieden worden.

Lange war darüber spekuliert worden, welcher der Ampel-Partner für die kommenden vier Jahre das Gesundheitsressort übernehmen wird. Seit heute gibt es darauf eine klare Antwort: Wie der wohl künftige Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) heute bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags von SPD, Grünen und FDP bestätigte, wird das Ministerium an die Sozialdemokraten gehen.

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Personell sei allerdings noch keine Entscheidung gefallen, stellte Scholz klar. Auf welchen Minister oder welche Ministerin sich die Apothekerschaft einstellen muss, ist also noch nicht raus. Darüber werde die Partei nach dem geplanten außerordentlichen digitalen Parteitag Anfang Dezember informieren, bei dem auch über den Koalitionsvertrag abgestimmt werden soll.

Als eine mögliche Kandidatin wurde zuletzt Petra Köpping gehandelt. Köpping kommt aus dem sächsischen Landtag – dort ist sie seit 2019 Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dass das Ministerium einen roten Anstrich bekommen wird, ist insofern bemerkenswert, als der Gesundheitsteil – insbesondere auch der Apothekenpart – eher die Handschrift der Grünen trägt.

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