Kranke Kinder müssen bis zu sechs Stunden auf Arzt warten – Mediziner schreiben Brandbrief an Lauterbach

Kranke Kinder müssen bis zu sechs Stunden auf Arzt warten – Mediziner schreiben Brandbrief an Lauterbach

Mehrere Kinderärzte haben einen Brandbrief an Gesundheitsminister Lauterbach geschickt: Die aktuelle Lage gefährde ihren Versorgungsauftrag massiv, so die Aussage. Man arbeite „am Limit des Möglichen.“

Es sind dramatische Worte, die die Ärzte in ihrem Brandbrief finden: Wegen Personal-Mangel, keiner kostendeckenden Finanzierung und fehlender Infrastruktur sei die Lage in den Berliner Kinderkliniken so katastrophal, dass die Mediziner ihren Versorgungsauftrag schlicht nicht erfüllen können. Über den Brief berichtet der "Tagesspiegel".

Unterzeichnet haben den Brief demnach die Assistenzärzte der Kinderkliniken der Charité, Vivantes Neukölln und Friedrichshain, des St. Joseph Krankenhauses, der DRK Kliniken Westend, des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau, der Helios Kliniken Emil von Behring und Berlin-Buch sowie des Immanuel Klinikums Bernau. Auch Fach- und Oberärzte haben den Brief unterzeichnet.

Brandbrief von Berliner Kinderärzten: "Versorgungsengpass ist dramatisch"

"Die Versorgungsengpässe in allen Kinderkliniken Berlins, insbesondere in den Rettungsstellen, sind dramatisch. Das gesamte Personal arbeitet am Limit des Möglichen", zitiert der "Tagesspiegel" aus dem Brief, der an Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), die Berliner Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) sowie die Direktionen und kaufmännischen Leitungen der Klinikträger ging.

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