Unfälle an Weihnachten: Woran Kinder sich vergiften können

Unfälle an Weihnachten: Woran Kinder sich vergiften können

An einem Freitag im Dezember sieht die Bilanz des Schluckens so aus: Kinder aßen selbst gemachte Knete, Katzenkot, ein Antidepressivum, zwei Magnete. Ein Baby saugte einen Filzstift aus, ein anderes bekam versehentlich Honig, was in dem Alter gefährlich sein kann.

Bei Erwachsenen wiederum wurden in der »Informationszentrale gegen Vergiftungen« des Landes NRW am Universitätsklinikum Bonn heute unter anderen folgende Fälle gemeldet: Ein Mann nahm versehentlich Pflanzenschutzmittel zu sich, in einem Krankenhaus wurde einem Patienten (aufgrund eines Rechenfehlers) zehnmal so viel Wirkstoff verabreicht wie nötig, ein alter Herr schluckte die mehrfache Menge seines Schlafmittels.

Für Carola Seidel, stellvertretende Leiterin des Bonner Giftnotrufs, ist dies eine ganz normale Schicht im Telefondienst. Obwohl es pausenlos klingelt, sei es ruhiger als im Sommer und Herbst, sagt die Anästhesistin. Denn bei schönem Wetter verspeisen Kinder Beeren und im Herbst auch noch Pilze – und verwechseln dabei häufig Essbares mit Schädlichem.

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